Paris

Paris Reiseführer

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Anreise

Wenn du aus europäischen Verkehrsdrehkreuz London kommst, dann ist zweifellos der Eurostar die günstigste und umweltfreundlichste Lösung um nach Paris zu kommen, Dieser Zug fährt unter dem Ärmelkanal hindurch und wenn du unter 26 bist und im Voraus buchst, bekommst du die einfache Fahrt für weniger als €35. Der Zug fährt von Kings Cross - St Pancras Station ab. Wenn du mit dem Flugzeug kommst landest du entweder auf dem Flughafen Charles de Gaulle oder Orly. Wie du von dort leicht zum Hostel kommst findest du in unseren Wegbeschreibungen. Die meisten großen Fluggesellschaften fliegen nach Paris und wenn deine dies tatsächlich nicht tun sollte, dann flieg einfach nach London und schwing dich in den Zug.

Öffentlicher Nahverkehr in Paris

Die flächendeckende Netz der Pariser Metro bringt dich in jeden Teil der Stadt und das preiswert, sicher und übersichtlich. Die Londoner U-Bahn ist ein bisschen sauberer, aber für €1.60 für eine einfache Fahrt überall hin in der Stadt kann man ein bisschen tolerant sein. Und das Ganze wird noch ein bisschen billiger, wenn du dir an einer der vielen Ticketmaschinen gleich einen Zehnerpack Einzelfahrscheine kaufst. Glücklicherweise gibt es Anleitungen in verschiedenen Sprachen. Also am Besten mit dem Eurostar ankommen, sich die Taschen voller Einzelfahrscheine packen, einen Übersichtsplan über die verschiedenen Metrolinien einpacken und los geht’s.

Der Louvre

Der Louvre ist eines der berühmtesten Museen und das meistbesuchte historische Magazin der Welt. Wir sind uns alle einig, dass es ein eindrucksvoller Ort ist, aber wie meistens in berühmten Museen wird die Freude am Besuch dadurch geschmälert, dass es immer überfüllt ist, voller überengagierter Sicherheitsbeamter und Touristengruppen, die dir in unvorhersehbaren Zick-Zack-Mustern den Weg versperren. Die Hauptattraktion ist natürlich die Mona Lisa. Vom Ende einer langen Schlange fällt es allerdings etwas schwer, die Frau mit dem intensiven Blick hinter dickem Glas und inmitten von Blitzlichtgewitter zu schätzen zu wissen. Da ist das Musee d’Orsay auf der anderen Seite des Flusses die deutlich bessere Alternative.

Musee d’Orsay

Die Architektur dieses ehemaligen Bahnhofsgebäudes steht der des Louvre in nichts nach und die Sammlung beinhaltet eine Reihe ehrfurchtgebietende Meisterwerke des Impressionismus. Degas ist einer der Highlights und wenn du ein Fan der Belle Époque bist, dann bist du hier richtig. Monet und Manet sind neben Toulouse Lautrec Vertreter der visuell beindruckenden Liga, während andererseits Ferdinand Hodler dir seine erwachseneren, verstörerenden Einsichten in die Kunst der Jahrhundertwende bietet. Und es gibt nicht nur was für’s Auge, sondern auch für den Magen: das Turmcafé im oberen Stock serviert leckere, preiswerte, frische Suppen, die satt machen. Und hier noch eine Info am Rande. Wusstest du, dass die Stadt mit der größten Sanmlung impressionistischer Kunst neben Paris Cardiff ist? Nein? Vielleicht solltest du dann noch einen kurzen Zwischenstopp im Europe’s Famous Hostel in Cardiff einlegen, wenn du Paris verlässt!

Der Eiffelturm versus Tour Montparnasse

Natürlich ist der Eiffelturm ein Wahrzeichen, er sollte ursprünglich nicht stehenbleiben und die stündlichen Lichtshows in den Abendstunden sind beindruckend, aber alles in allem ist der Eiffelturm rausgeschmissenes Geld und die Aussicht ist nicht einmal besonders gut. An einem schönen Tag muss man ca. 1,5 Stunden in der Schlange warten um in 15 min auf eine kleine überfüllte Aussichtsplattform zu kommen – die im Übrigen im Winter ein bisschen beschlägt. Eine billigere Alternative mit besserer Aussicht ist der Tour Montparnasse. Das ist der einzige Wolkenkratzer in Paris und Photos von seiner Aussichtsplattform zeigen dann auch den Eiffelturm. Die nächste Metrostation ist Montparnasse Bienvenue und normalerweise ist er ganzjährig von 10:30 bis 23:00 Uhr geöffnet.

Pere Lachaise

Einen Ausflug auf einen Friedhof zu machen klingt ein bisschen morbid, aber Pere Lachaise ist es wert. Dieser friedvolle Ort im Osten der Stadt ist die letzte Ruhestätte von Berühmtheiten wie Oscar Wilde, Jim Morrison, Delacroix und einer beeindruckenden Mischung historischer Persönlichkeiten. Der Friedhof ist riesig und man kann leicht verloren gehen und wenn du jetzt noch die Legionen an Friedhofswärtern in ihren Citroen dazurechnest, kannst du dir vorstellen, dass es stressig werden kann. Also am Besten direkt am Ausgang der Metrostation Pere Lachaise eine Karte für €2 kaufen. Damit kannst du nicht nur durch die überfüllten Teile des Friedhofs abkürzen, sondern hast auch noch eine kleine Erinnerung an die andere Seite von Paris.

Fahrrad, Segway und Spaziergänge

Segways sind bei Touristen auf den Straßen Paris’ immer beliebter – Fat Tire Bike Tours bietet diese emissionsfreie Fortbewegung genauso wie Fahrräder und Spaziergänge. Alles startet in der Rue Edgar Faure, beim Eiffelturm um die Ecke. Die Touren durch das Zentrum beinhalten viele der bereits erwähnten Sehenswürdigkeiten und andere, an die man alleine nicht denken würde. Die Touren sind voller wissenswerter Kleinigkeiten und du solltest dir auf jeden Fall vier Stunden Zeit nehmen. Gebucht wird das Ganze an der Rezeption im St. Christopher’s.

Paris auf Skates

Wenn du ein ich-will-alles-und  das-so-schnell-wie-möglich“-Rucksacktourist bist, dann solltest du das französische Äquivalent zum beliebten Mittwochabend Skaten in London in Betracht ziehen. Jede Woche gibt es eine große Skatingtour quer durch die Stadt. Ich bin einmal sonntags aus Versehen tausendenden dieser Skater begegnet – kein Spaß als Fußgänger in den engen Straßen der Stadt! Mein Tipp: entweder mit von der Partie sein, oder dem Ganzen aus dem Weg gehen – freitags und sonntags.

Montmartre

Dieses Viertel liegt 130 m über der Stadt im Norden auf der rechten Flussseite und bietet einige der besten Aussichten über Paris. Montmarte ist berühmt für die weiße Kuppel von Sacre Coeur und das überschäumende Nachtleben in Pigalle im Süden. Und damit du Bescheid weißt: Pigalle ist voller Touristenschwärme und einer beträchtlichen Anzahl Sexshops. Montmartre war übrigens auch die Spielwiese von Salvador Dali, Claude Monet, Pablo Picasso und Vincent van Gogh. Vom Hostel bist du in 10 min auf dem 'Berg der Märtyrer'.

Shopping

Es gibt eine riesige Auswahl an exzellenten Kaufhäusern in Paris, aber wie das Meiste in der Stadt, sind sie am Sonntag geschlossen – also, vergiss nicht, dass bei deiner Planung zu berücksichtigen! Ein Klassiker ist das Les Galeries Lafayette in der Nähe der Metrostation Opera – es ist so groß, dass es sich über drei Gebäude erstreckt. Le Bon March ist ein bisschen vornehmer (man kann auch einfach sagen teurer) und wenn du einfach ein bisschen Leute beobacten willst, dann empfiehlt sich das BHV. Hier wird eigentlich mehr geflirtet als geshoppt. Shoppen und flirten gleichzeitig – das findet man nur in Paris.

Was man gesehen und getan haben muss

  1. Eifel Tower
  2. The Louvre Museum
  3. Musée d’Orsay
  4. The Latin Quarter
  5. The Bastille
  6. Le Marais
  7. Montmartre
  8. Père Lachaise Cemetery
  9. exzellente Kaufhäuser